Volkswirtschaftslehre studieren - Definition, Grundlagen und Unis


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Volkswirtschaftslehre studieren - Definition, Grundlagen und Unis

Wir beantworten die häufigsten Fragen zum Studium der Volkswirtschaftslehre (VWL). Außerdem befindet sich hier ein Eignungstest, welcher allen Studieninteressierten als Vorbereitung auf das Studium dienen soll.

Häufige Fragen zum VWL-Studium

  1. Was bedeutet Volkswirtschaftslehre?
  2. Warum sollte man Volkswirtschaftslehre studieren?
  3. Welche Berufe gibt es nach dem Studium?
  4. Wo kann man Volkswirtschaftslehre studieren?
  5. Was sind die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre?
  6. Wie hoch ist das Gehalt von Volkswirten?

Was bedeutet Volkswirtschaftslehre?

Die Volkswirtschaftslehre wird auch Nationalökonomie genannt, denn im Gegensatz zur Betriebswirtschaftslehre (BWL) schaut man sich in VWL nicht die Vorgänge innerhalb eines Unternehmens, sondern im gesamte Markt an. Im Teilbereich Mikroökonomie werden Beziehungen zwischen Marktakteuren wie Haushalten und Unternehmen analysiert. In der Maktroökonomie werden gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge eines Marktes, eines Landes, mehrerer Länder oder Weltwirtschaft betrachtet. Das können beispielsweise das Wirtschaftswachstum, die Inflation, der Arbeitsmarkt, der Devisenmarkt, das durchschnittliche Einkommen oder viele weitere Untersuchungsgegenstände sein. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der VWL ist die empirische Untersuchung (Ökonometrie), beispielsweise anhand von Statistik und Stochastik.

Warum sollte man Volkswirtschaftslehre studieren?

Die Volkswirtschaftslehre entstand im 18. Jahrhundert aus der Frage, wie Wohlstand in staatlichen Sozialsystemen, oder Marktwirtschaften funktioniert. Diese Frage stellte sich Ökonomen, die dabei helfen sollten, gute Rahmenbedingungen für Wohlstand in einem Land zu schaffen und gesellschaftspolititsche Ziele zu verwirklichen. Somit hat das Studium der Volkswirtschaft folgende Vorteile:

Welche Berufe gibt es nach dem Studium?

Gute Volkswirte werden immer benötigt. Unabhängig von der Arbeitsmarktsituation sind Wirtschaftsberatungsunternehmen, Banken, Behörden und Versicherer ständig auf der Suche nach gut ausgebildeten Volkswirten. Diese fungieren oft als Berater oder Controller. Das mathematische Know-How, die abstrakte Denkweise und das Verständnis für wirtschaftliche Zusammehänge wird dabei sehr geschätzt.

Was sind die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre?

Das Betrachtungsspektrum der Volkswirtschaftslehre ist sehr breit. Deshalb sind die Grundlagen der VWL so vielfältig. Angefangen beim Wirtschaftskreislauf, den Wirtschaftssystemen und dem Wirtschaftswachstum erklärt VWL die ökonomischen Grundfunktionen (konsumieren, sparen, investieren und produzieren), die wirtschaftlichen Grundbegriffe wie Bedarf, Güter, Kapital, Güterknappheit, Produktionsfaktoren, Arbeitslosigkeit, BIP, Wertschöpfung, Markt, Marktformen, Preisbildung, Geld, Inflation und viele andere. Zu den Grundlagen der VWL gehört auch Wissen über Politik (Außenwirtschaftspolitik, Währungspolitik, Zinspolitik) und Bilanzierung (Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz…). Ein empfehlenswertes Buch zu den Grundlagen der VWL ist das Buch “Grundzüge der Volkswirtschaftslehre” von den beiden Ökonomen N. Gregory Mankiw und Mark P. Taylor.

Wie hoch ist das Gehalt von Volkswirten?

Eine Erhebung des Portals Gehalt.de von Anfang 2016 ergab, dass es je nach Bundesland große Gehaltsunterschiede bei den beschäftigten Volkswirten gibt. Während studierte Volkswirte im Osten im Schnitt zwischen 3.700 EUR und 4.000 EUR brutto im Monat erhalten, verdienen diese im Westen zwischen 4.400 und und 5.800 EUR (Hessen - Bankenwesen in Frankfurt a. Main) brutto im Monat.

Wo kann man Volkswirtschaftslehre studieren?

Volkswirtschaftslehre wird an jeder großen Hochschulen gelehrt, so beispielsweise an der FU Berlin, HU Berlin, Uni Erfurt, Uni Hamburg, Uni Kiel, Uni Köln, Uni Würzburg und vielen anderen. Außerdem bietet die staatliche Fernuni Hagen das Studium der Volkswirtschaftlehre nebenberuflich im Fernstudiengang an.

Statistiken zu den Fragen und Antworten

FrageAnzahl
Welches Teilgebiet der Buchhaltung verarbeitet die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten?

Häufigkeit der Antworten:
Debitorenbuchhaltung (29.65%) , Finanzbuchhaltung (23.67%) , Kreditorenbuchhaltung (37.56% richtig) , Anlagenbuchhaltung (9.12%)
13738
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ...

Häufigkeit der Antworten:
ist die wirtschaftliche Kraft eines Landes (18.6%) , gibt den Wert aller Güter und Dienstleistungen nach Abzug sämtlicher Vorleistungen an, die in einem Land hergestellt werden (50.92% richtig) , gibt das jährliche Wirtschaftswachstum eines Landes an (21.6%) , gibt die jährlichen Ausgaben eines Landes an (8.87%)
793642
Wer gilt mit seinem Werk "Der Wohlstand der Nationen" als Begründer der klassischen Nationalökonomie und der Freien Marktwirtschaft?

Häufigkeit der Antworten:
Joseph Schumpeter (12.34%) , Adam Smith (35.84% richtig) , David Ricardo (14.3%) , Karl Marx (37.52%)
337120
Welche Abgabeform haben Unternehmen an die Gemeinde des Unternehmenssitzes abzuführen?

Häufigkeit der Antworten:
Umsatzsteuer (12.31%) , Gewerbesteuer (72.69% richtig) , Einkommenssteuer (7.64%) , Körperschaftssteuer (7.37%)
1113
Zum erweiterten Wirtschaftskreislauf gehören die Wirtschaftssubjekte Unternehmen, Kapitalsammelstellen, der Staat und die ...

Häufigkeit der Antworten:
Banken (28.19%) , Haushalte (41.28% richtig) , Güter (16.69%) , Dienstleistungen (13.83%)
44059
Das gegensätzliche Wirtschaftssystem zur Planwirtschaft ist ...

Häufigkeit der Antworten:
Zentralverwaltungswirtschaft (4.8%) , Soziale Marktwirtschaft (22.13%) , Sozialistische Marktwirtschaft (3.4%) , Freie Marktwirtschaft (69.67% richtig)
11022
Als Sozialprodukt bezeichnen wir ...

Häufigkeit der Antworten:
eine gesamtwirtschaftliche Größe der produzierten Sachgüter und Dienstleistungen in einem Jahr. (43.3% richtig) , alle Sozialleistungen und Ausgaben des Staates und der Haushalte in einer Periode (33.02%) , alle Wertschöpfungsprozesse in einem Unternehmen (4.25%) , Güter und Dienstleistungen, die von Unternehmen den Haushalten zur Verfügung gestellt werden. (19.43%)
11024
Subventionen sind eine Form von ...

Häufigkeit der Antworten:
indirekten Steuern (13.41%) , Schutzzoll (11.97%) , Investitionsabgabe für Unternehmen (20.58%) , staatlichen Zuschüssen (54.04% richtig)
46193
Das ökonomische Prinzip besagt, dass ...

Häufigkeit der Antworten:
alle Mittel vernünftig eingesetzt werden müssen, aufgrund von Güterknappheit (30.85% richtig) , wir mit gegebenen Mitteln das größtmögliche Ergebnis erzielen müssen (25.82%) , wir mit minimalen Mitteln das vorgegeben Ziel erfüllen müssen (8.68%) , wir das maximale Ergebnis mit minimalen Mitteln erzielen sollen. (34.65%)
27915
Eine Handelsvollmacht mit Rechten und Pflichten bezeichnet man als ...

Häufigkeit der Antworten:
Validität (18.84%) , Satura (4.47%) , Magister (12.01%) , Prokura (64.68% richtig)
5345
Eine Hypothek lässt sich beschreiben als eine Art ...

Häufigkeit der Antworten:
von sehr hohem Check (3.61%) , Zahlungsversprechen (10.31%) , Tilgungsrate (6.51%) , Darlehen gegen Sicherheit an Immobilien (79.57% richtig)
5345
Charakteristisch für eine inflationäre Entwicklung ...

Häufigkeit der Antworten:
sind abnehmende Exporte (21.71%) , ist die Flucht in die Sachwerte (44.81% richtig) , ist eine wachsende Kaufkraft (20.48%) , sind steigende Spareinlagen (13%)
5347
Wie hoch der Beitrag zur gesetzlichen Krankenvericherung ist, hängt vom ...

Häufigkeit der Antworten:
Familienstand der Eltern ab. (6.36%) , Bruttogehalt der Beitragsperson ab. (69.31% richtig) , Nettogehalt der Beitragsperson ab. (12.6%) , gesamten Einkommen bei Ehepaaren ab. (11.74%)
17245

Weitere Hochschulen für ein Studium der Volkswirtschaftslehre

Hochschule Studiengang Semester NC Wartesemester
FU BerlinVolkswirtschaftslehreWS 2015/20161,52
HS OsnabrückVolkswirtschaftslehreWS 2015/20162,95
HU BerlinVolkswirtschaftslehreWS 2015/20162,43
LMU MünchenVolkswirtschaftslehreWS 2015/20162,34
Uni BonnVolkswirtschaftslehreSS 20162,75
Uni Duisburg-EssenVolkswirtschaftslehreWS 2015/20163,02
Uni DüsseldorfVolkswirtschaftslehreWS 2015/20163,22
Uni FrankfurtVolkswirtschaftslehreWS 2015/20162,38
Uni FreiburgVolkswirtschaftslehreWS 2015/20164,00
Uni GöttingenVolkswirtschaftslehreSS 20164,00
Uni Halle-WittenbergVolkswirtschaftslehreWS 2015/20164,00
Uni HamburgVolkswirtschaftslehreWS 2015/20162,84
Uni MainzVolkswirtschaftslehreWS 2015/20164,00
Uni MarburgVolkswirtschaftslehreSS 20162,95
Uni MünsterVolkswirtschaftslehreWS 2015/20161,97
Uni RegensburgVolkswirtschaftslehreWS 2015/20162,37
Uni StuttgartVolkswirtschaftslehreWS 2015/20164,00
Uni TrierVolkswirtschaftslehreWS 2015/20164,00
Uni TübingenVolkswirtschaftslehreWS 2015/20164,00
Uni WürzburgVolkswirtschaftslehreWS 2015/20164,00

FrageAnzahl
Welches Teilgebiet der Buchhaltung verarbeitet die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten?

Häufigkeit der Antworten:
Debitorenbuchhaltung (29.66%), Finanzbuchhaltung (23.66%), Kreditorenbuchhaltung (37.55%) richtig, Anlagenbuchhaltung (9.13%)
13783
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ...

Häufigkeit der Antworten:
ist die wirtschaftliche Kraft eines Landes (18.6%), gibt den Wert aller Güter und Dienstleistungen nach Abzug sämtlicher Vorleistungen an, die in einem Land hergestellt werden (50.93%) richtig, gibt das jährliche Wirtschaftswachstum eines Landes an (21.6%), gibt die jährlichen Ausgaben eines Landes an (8.87%)
793823
Wer gilt mit seinem Werk "Der Wohlstand der Nationen" als Begründer der klassischen Nationalökonomie und der Freien Marktwirtschaft?

Häufigkeit der Antworten:
Joseph Schumpeter (12.34%), Adam Smith (35.84%) richtig, David Ricardo (14.29%), Karl Marx (37.52%)
337238
Welche Abgabeform haben Unternehmen an die Gemeinde des Unternehmenssitzes abzuführen?

Häufigkeit der Antworten:
Umsatzsteuer (12.31%), Gewerbesteuer (72.7%) richtig, Einkommenssteuer (7.58%), Körperschaftssteuer (7.4%)
1121
Zum erweiterten Wirtschaftskreislauf gehören die Wirtschaftssubjekte Unternehmen, Kapitalsammelstellen, der Staat und die ...

Häufigkeit der Antworten:
Banken (28.2%), Haushalte (41.28%) richtig, Güter (16.69%), Dienstleistungen (13.83%)
44112
Das gegensätzliche Wirtschaftssystem zur Planwirtschaft ist ...

Häufigkeit der Antworten:
Zentralverwaltungswirtschaft (4.82%), Soziale Marktwirtschaft (22.1%), Sozialistische Marktwirtschaft (3.39%), Freie Marktwirtschaft (69.69%) richtig
11055
Als Sozialprodukt bezeichnen wir ...

Häufigkeit der Antworten:
eine gesamtwirtschaftliche Größe der produzierten Sachgüter und Dienstleistungen in einem Jahr. (43.28%) richtig, alle Sozialleistungen und Ausgaben des Staates und der Haushalte in einer Periode (33.01%), alle Wertschöpfungsprozesse in einem Unternehmen (4.25%), Güter und Dienstleistungen, die von Unternehmen den Haushalten zur Verfügung gestellt werden. (19.45%)
11057
Subventionen sind eine Form von ...

Häufigkeit der Antworten:
indirekten Steuern (13.42%), Schutzzoll (11.97%), Investitionsabgabe für Unternehmen (20.59%), staatlichen Zuschüssen (54.02%) richtig
46250
Das ökonomische Prinzip besagt, dass ...

Häufigkeit der Antworten:
alle Mittel vernünftig eingesetzt werden müssen, aufgrund von Güterknappheit (30.84%) richtig, wir mit gegebenen Mitteln das größtmögliche Ergebnis erzielen müssen (25.81%), wir mit minimalen Mitteln das vorgegeben Ziel erfüllen müssen (8.69%), wir das maximale Ergebnis mit minimalen Mitteln erzielen sollen. (34.66%)
27975
Eine Handelsvollmacht mit Rechten und Pflichten bezeichnet man als ...

Häufigkeit der Antworten:
Validität (18.87%), Satura (4.51%), Magister (12.02%), Prokura (64.61%) richtig
5368
Eine Hypothek lässt sich beschreiben als eine Art ...

Häufigkeit der Antworten:
von sehr hohem Check (3.6%), Zahlungsversprechen (10.3%), Tilgungsrate (6.52%), Darlehen gegen Sicherheit an Immobilien (79.58%) richtig
5368
Charakteristisch für eine inflationäre Entwicklung ...

Häufigkeit der Antworten:
sind abnehmende Exporte (21.77%), ist die Flucht in die Sachwerte (44.71%) richtig, ist eine wachsende Kaufkraft (20.54%), sind steigende Spareinlagen (12.98%)
5370
Wie hoch der Beitrag zur gesetzlichen Krankenvericherung ist, hängt vom ...

Häufigkeit der Antworten:
Familienstand der Eltern ab. (6.35%), Bruttogehalt der Beitragsperson ab. (69.34%) richtig, Nettogehalt der Beitragsperson ab. (12.58%), gesamten Einkommen bei Ehepaaren ab. (11.73%)
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